Hans Walser, [20101114a]
Der Satz von Lehmann-Rosenbaum
Anregung: I. L., B.
Zu
gegebenem unterteilen wir
die Seiten eines Dreiecks
mit den
Teilpunkten
und
:
Weiter
sei der Schnittpunkt
der beiden Ecktransversalen
und
. Die Abbildung zeigt die Situation fźr
. Schlie§lich sei
der Schwerpunkt
des Dreiecks
.
Situation
Dann gilt
der Satz von Lehmann-Rosenbaum: Die zentrische Streckung mit dem Zentrum S und dem Faktor bildet das
Dreieck
auf das Dreieck
ab:
Wir
beweisen den Satz zunŠchst fźr rationales .
Den Beweis verdanke ich Felix, MSG-Schźler der Klasse 12, Berlin.
Es sei mit
,
und
. Wir rastern das Dreieck
in kanonischer
Weise
kongruente
Teildreiecke. Die Abbildungen zeigen die FŠlle
und der Reihe
nach
, also
.
Im Sinne eines proof without words sehen wir fźr den Streckfaktor f:
Schlie§lich ist:
Fźr arbeiten wir mit
dem dedekindschen Schnitt.
Die folgenden TeilverhŠltnisse lassen sich ebenfalls aus der Rasterung ablesen:
Der Punkt
teilt die beiden
Ecktransversalen
und
so dass:
Der Punkt
teilt die Schwerlinie
so dass:
Der Satz
gilt fźr beliebige . Interessant sind die SonderfŠlle der Funktion:
Fźr hat die Funktion
einen Pol. Die beiden Ecktransversalen
und
werden parallel.
Fźr
ist
; das Dreieck
hat das
Ausgangsdreieck
als
Seitenmittendreieck.
Fźr und
erhalten wir
Ecktransversalen, die sich decken. Die Abbildung zeigt die Situation fźr
und
.
KomplementaritŠt
Wegen
und
folgt:
Den Streckfaktor kšnnen wir vereinfachen: