*Hans Walser, [20250313]
Parameterbereiche
Verschiedene Kugeldarstellungen
Wir arbeiten durchgehend mit den Abbildungsgleichungen:
x1 = cos(ϕ) cos(λ)
x2 = cos(ϕ) sin(λ)
x3 = sin(ϕ)
In der klassischen Parametrisierung bedeuten ϕ
∈ [–π/2, π/2] und λ ∈ [–π, π] die geografische Breite
beziehungsweise die geografische Länge (Abb. 1).

Abb. 1: Klassische Parametrisierung
Die Längenkreiszonen (Meridianzonen) können als Zeitzonen interpretiert werden (Abb. 2 und Abb. 3).

Abb. 2: Zeitzonen

Abb. 3: Zeitzonen
Die Breitenkreiszonen können als Klimazonen gesehen werden (Abb. 4).

Abb. 4: Klimazonen

Abb. 5: Die Kugel dreht sich, aber man merkt es kaum
Wir arbeiten nach wie vor mit den Abbildungsgleichungen:
x1 = cos(ϕ) cos(λ)
x2 = cos(ϕ) sin(λ)
x3 = sin(ϕ)
aber mit dem Parameterbereich ϕ ∈
[–π, π] und λ ∈
[–π/2, π/2]. Dies irritiert, funktioniert aber auch (Abb. 6).

Abb. 6: Parameterbereich im Hochformat

Abb. 7: Zeitzonen
Wir haben jetzt jede Zeitzone zweimal (Abb. 8). Wir können, wenn man so will, zwischen AM und PM unterscheiden.

Abb. 8: Jede Zeitzone kommt zweimal vor
Die Breitenkreiszonen sind nicht durchgehend (Abb. 9 und Abb. 10). Wir sehen einen harten Schnitt zwischen der Vorderseite und der Rückseite.

Abb. 9: Breitenkreiszonen

Abb. 10: Harter Schnitt zwischen Vorderseite und Rückseite
Wir transformieren den Parameterbereich vom Querformat zum Hochformat (Abb. 11).

Abb. 11: Vom Querformat zum Hochformat
Auf der Vorderseite der Kugel passiert nichts, auf der Rückseite einiges (Abb. 12).

Abb. 12: Vorderseite und Rückseite

Abb. 13: Längenkreiszonen im Parameterbereich

Abb. 14: Längenkreiszonen

Abb. 15: Breitenkreiszonen im Parameterbereich

Abb. 16: Breitenkreiszonen