Hans Walser, [20250701]
Parametertransformation
Spiel mit Parametern im Umfeld pythagoreischer Dreiecke.
Wir verwenden die klassische Parametrisierung der pythagoreischen Dreiecke.
Zu u > v > 0, u, v ∈ ℕ, mod(u – v, 2) = 1, gcd(u, v) = 1, setzen wir:
a = u2 – v2 b = 2uv c
= u2 + v2
Damit sind a, b,
c die Seiten eines primitiven pythagoreischen Dreiecks.
Beispiel: Für u = 2 und v = 1 erhalten wir a = 3, b = 4 und c = 5 (Abb. 1). Die beiden Parameterwerte sind im Innern angeschrieben.

Abb. 1:
Pythagoreisches Dreieck
Nun drehen wir den
Parameterpunkt [u, v] um den Ursprung um den Winkel t:
u :=
u cos(t) – v sin(t):
v := u sin(t)
+ v cos(t):
In der Abbildung 2 wird um Vielfache von π/4 gedreht.
Nach einem Umlauf (Drehung des Parameterpunktes
um π) haben wir wieder dieselbe Position des Dreiecks, die Parameterdaten aber
mit entgegengesetzten Vorzeichen, nach zwei Umläufen (Drehung des Parameterpunktes
um 2π) wieder dieselben Parameterdaten. Die entstehenden Dreiecke sind
kongruent, jedes zweite Parameterpaar ist irrational.

Abb. 2: Drehen des Parameterpunktes um Vielfache von π/4
In der Abbildung 3 werden die Parameterwerte in Schritten von π/100 gedreht. Die Dreiecke sind nicht mehr kongruent. Die Parameterdaten sind gerundet.

Abb. 3: Kleinschrittiges Drehen
Weblinks
Hans Walser: Winkel in pythagoreischen Dreiecken