Hans Walser, [20260429]
Pythagoreische Dreiecke
Visualisierung der klassischen Parametrisierung der pythagoreischen Dreiecke.
Mit teilerfremden u und v, u > v, u – v ungerade sind
a = u2 – v2, b = 2uv, c = u2 + v2
die Seiten eines pythagoreischen Dreiecks.
Wir bearbeiten den Fall u = 2 und v = 1. Nach obigen Formeln wird dann a = 3, b = 4 und c = 5.
Wir arbeiten mit rechtwinkligen Dreiecken mit den Katheten u = 2 und v = 1. Die Abbildung 1 zeigt das schrittweise Vorgehen.

Abb. 1: Konstruktionsschritte
Das gelbe Ergänzungsdreieck ist das gesuchte pythagoreische Dreieck.
Wir bearbeiten den Fall u = 3 und v = 2. Nach obigen Formeln wird dann a = 5, b = 12 und c = 13.
Wir arbeiten mit rechtwinkligen Dreiecken mit den Katheten u = 3 und v = 2. Die Abbildung 2 zeigt das schrittweise Vorgehen.

Abb. 2: Konstruktionsschritte
Das gelbe Ergänzungsdreieck ist das gesuchte pythagoreische Dreieck.
Wir bearbeiten den Fall u = 4 und v = 1. Nach obigen Formeln wird dann a = 15, b = 8 und c = 17.
Wir arbeiten mit rechtwinkligen Dreiecken mit den Katheten u = 4 und v = 1. Die Abbildung 3 zeigt das schrittweise Vorgehen.

Abb. 3: Konstruktionsschritte
Das gelbe Ergänzungsdreieck ist das gesuchte pythagoreische Dreieck.
Wir bearbeiten den Fall u = 5 und v = 2. Nach obigen Formeln wird dann a = 21, b = 20 und c = 29.
Wir arbeiten mit rechtwinkligen Dreiecken mit den Katheten u = 5 und v = 2. Die Abbildung 4 zeigt das schrittweise Vorgehen.

Abb. 4: Konstruktionsschritte
Das gelbe Ergänzungsdreieck ist das gesuchte pythagoreische Dreieck.
Wir arbeiten mit rechtwinkligen Dreiecken mit den Katheten u und v.
(1) Wir setzen u2 solcher kleinen Dreiecke zu einem dazu ähnlichen größeren rechtwinkligen Dreieck zusammen. Dieses stellen wir so auf, dass es auf den Katheten der Länge v steht.
(2) Wir setzen v2 kleine Dreiecke zu einem dazu ähnlichen größeren rechtwinkligen Dreieck zusammen. Dieses stellen wir so auf, dass es auf den Katheten der Länge u steht. Das Dreieck setzen wir unten rechts an das erste größere Dreieck an.
(3) Wir spiegeln das erste größere Dreieck an seiner Hypotenuse.
(4) Wir spiegeln das zweite größere Dreieck an seiner Hypotenuse.
(5) Wir ergänzen die Figur zu einem Rechteck. Das Ergänzungsdreieck ist das
gesuchte pythagoreische Dreieck.
Die Abbildung 5 zeigt die Beweisfigur.

Abb. 5: Beweisfigur