Hans Walser, [20260815]

Pythagoreische Dreiecke

1     Worum es geht

Visualisierung der üblichen Parametrisierung der Pythagoreischen Dreiecke mit Hilfe eines rechtwinkligen Dreiecks.

2     Erinnerung

Mit teilerfremden u und v, u > v, (u v) ungerade sind

 

(1)       a = u2v2,      b = 2uv,           c = u2 + v2

 

die Seiten eines pythagoreischen Dreiecks.

3     Beispiel

Für die folgenden Abbildungen wurde u = 2, und v = 1 verwendet. Das zugehörige pythagoreische Dreieck hat damit die Seiten a = 3, b = 4 und c = 5.

4     Stützdreieck

Wir schneiden aus einem Papier, das auf der Vorderseite gelb und auf der Rückseite hellblau ist, ein rechtwinkliges Dreieck mit dem Kathetenverhältnis u:v (Abb. 1).

Abb. 1: Papierdreieck

5     Faltvorgang

Nun falten wir die beiden Ecken mit den spitzen Winkeln aufeinander (Abb. 2).

Abb. 2: Ecken aufeinanderfalten

6     Pythagoreisches Dreieck

Das jetzt noch sichtbare gelbe rechtwinklige Dreieck hat das gesuchte Seitenverhältnis a:b:c = 3:4:5.

Beweis durch Nachrechnen.

 

Weblinks

Hans Walser: Pythagoras

https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen_Uebersicht/Pythagoras/index.html