Abstract
Ein quadratisches Origami-Papier kann in vier rechtwinklige Dreiecke mit dem
Kathetenverhältnis 2:1 zerlegt werden. Diese sind neben den rechtwinklig
gleichschenkligen Dreiecken die einfachsten rechtwinkligen Dreiecke.
Diese Dreiecke lassen sich auf verschiedene Weisen zu neuen Vierecken
zusammenfügen oder durch Falten zu Dreiecken verkleinern.
Dabei erscheinen immer wieder der Goldene Schnitt oder das klassische
pythagoreische Dreieck mit dem Seitenverhältnis 3:4:5.
Rechtwinklige Dreiecke mit dem Kathetenverhältnis 2:1 können auch
zu einer logarithmischen Spirale zusammengefügt werden,
in welche sich unendlich viele weitere pythagoreische Dreiecke einpassen lassen.
Wir erhalten ebenfalls den einfachsten nicht trivialen Fall eines Zerlegungsbeweises
für den Satz des Pythagoras mit ausschließlich gleichen Teilfiguren.
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Animationen
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