Hans Walser, [20251001]
Pascal-Dreiecke überlagern
Anregung: Henning Heller, Bonn und Regula Krapf, Bonn
Spielerei mit Pascal-Dreiecken
Das Pascal-Dreieck geht so: In einem dreiecksförmigen Sechsecksraster füllen wir die Sechsecke in den Dachschrägen mit Einsen (gelb unterlegt in Abb. 1).

Abb. 1: Start
Die übrigen Sechsecke füllen wir gemäß der Pascal-Rekursion (Binomialkoeffizienten-Rekursion): Jede Zahl ist die Summe der beiden links und rechts oben stehenden Zahlen. Dies führt zum Pascal-Dreieck (Abb. 2).

Abb. 2: Pascal-Dreieck der Binomialkoeffizienten
Wir füllen die Dachschrägen statt mit Einsen mit anderen Zahlen, links eine Zahl und rechts eine davon verschiedene Zahl.
Wie sieht nun das Zahlendreieck aus?
Wir setzen auf der linken Dachschräge Zweien ein, auf der rechten Dachschräge aber Dreien (Abb. 3). Das oberste Feld müssen wir weglassen.

Abb. 3: Zweien und Dreien
Für die Zeilensummen erhalten wir der Reihe nach:
5, 10, 20, 40, 80, ...
Bis auf den Faktor 5 haben wir die Zweierpotenzen.
Wir addieren in den für die Fibonacci-Zahlen beim Pascal-Dreieck üblichen Schrägzeilen mit Steigungswinkeln von ±30°.
Beim Steigungswinkel 30° erhalten wir die Zahlenfolge:
2, 5, 7, 12, 19, 31, ...
Wir erkennen die übliche Fibonacci-Rekursion. Die Startwerte sind 2 und 5.
Beim Steigungswinkel –30° erhalten wir die Zahlenfolge:
3, 5, 8, 13, 21, 34, ...
Dies ist sogar die übliche Fibonacci-Folge, beginnend mit den Startwerten 3 und 5.
Wir setzen auf der linken Dachschräge a ein, auf der rechten Dachschräge aber b (Abb. 4).

Abb. 4: Allgemein
Die Koeffizienten von a bilden das übliche Pascal-Dreieck (Abb. 2), ebenso die Koeffizienten von b.
Wir haben also eine Art Linearkombination von Pascal-Dreiecken.
Weblinks
Hans Walser: Pascal-Dreiecke überlagern
https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/P/Pascal-Dreiecke_ueberlagern/Pascal-Dreiecke_ueberlagern.html