Hans Walser, [20260114]
Pythagoreische Dreiecke 16
Geometrische Konstruktion eines pythagoreischen Dreiecks.
Wir beginnen mit einem rechtwinkligen Dreieck UVW mit dem rechten Winkel bei W, bei dem die beiden Katheten u und v in einem rationalen Verhältnis stehen (Abb. 1, exemplarisch mit dem Verhältnis u:v = 2:1). Die Hypotenuse w steht in der Regel nicht in einem rationalen Verhältnis zu u und v. In unserem Beispiel ist u:v:w = 2:1:√5.

Abb. 1: Beginn mit einem rechtwinkligen Dreieck
Nun zeichnen wir die von W ausgehende Höhe und Schwerlinie ein (Abb. 2).

Abb. 2: Höhe und Schwerlinie
Das Dreieck WBC (rot in Abb. 3) ist ein pythagoreisches Dreieck. In unserem Beispiel hat es das Seitenverhältnis a:b:c = 3:4:5.

Abb. 3: Pythagoreisches Dreieck
Beweis rechnerisch. Aus den Eingangsdaten u und v erhalten wir:
Daraus ergibt sich:
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Da u und v in einem rationalen Verhältnis zueinanderstehen, gilt dies auch für a, b und c. Dies war zu zeigen.

Abb. 4: Seitenverhältnis 3:4:5

Abb. 5: Seitenverhältnis 60:91:109
Weblinks
Hans Walser: Pythagoreische Dreiecke 15
https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/P/Pyth_Dreiecke15/Pyth_Dreiecke15.html