Hans Walser, [20251002]

Windrädchen

1     Worum es geht

Spielerei im regelmäßigen n-Seit

Flächeninvarianz

2     Konstruktion

Wir beginnen mit einem regelmäßigen n-Seit (Abb. 1 für n = 3), und wählen einen beliebigen Punkt.

Ein Bild, das Dreieck, Astronomie enthält.

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Abb. 1: Dreiseit und Punkt

Nun zeichnen wir n rechtwinklige Dreiecke, welche je eine Kathete auf einer der n Seiten haben und beim gewählten Punkt einen Winkel 180°/n. Die Orientierung der rechtwinkligen Dreiecke sie windrädchenartig (Abb. 2).

Ein Bild, das Dreieck, Farbigkeit enthält.

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Abb. 2: Windrädchen

3     Untersuchungsgegenstand

Wir setzen die Flächensumme der n roten rechtwinkligen Dreiecke ins Verhältnis v zum Flächeninhalt des durch die n Seiten definierten regelmäßige n-Ecks.

4     Ergebnisse

Die folgenden Ergebnisse sind nicht allgemein bewiesen, sondern lediglich experimentell mit dynamischer Geometrie-Software erarbeitet.

Die folgenden Ergebnisse sind unabhängig von n.

Für metrische Angaben wird ein Inreisradius 1 angenommen.

4.1     Minimum in der Mitte

Das Verhältnis v ist von der Position des gewählten schwarzen Punktes abhängig. Für den Mittelpunkt des regelmäßigen n-Ecks erhalten wir   v = ½  (Abb. 3). Dies ist das minimal mögliche Verhältnis.

Ein Bild, das Farbigkeit, gelb, Quadrat, Rechteck enthält.

Automatisch generierte Beschreibung                       Ein Bild, das Farbigkeit, Symmetrie, gelb, Design enthält.

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Abb. 3: Minimum in der Mitte

4.2     Verhältnisinvarianz auf einem Kreis

Für schwarze Punkte auf demselben Kreis um den Mittelpunkt ist das Verhältnis v invariant (Abb. 4). Die roten rechtwinkligen Dreiecke reichen teilweise aus dem gelben n-Eck heraus.

Drei Kreisradius r ist im Verhältnis zum Inkreisradius 1 zu verstehen.

                     

Abb. 4: Invariantes Verhältnis auf einem Kreis

Es gilt die Formel:

 

            v  =  ½ + ¼ r2

 

4.3     Inkreis

Für den schwarzen Punkt auf dem Inkreis des regelmäßigen n-Eckes ergibt sich  v = ¾ (Abb. 5).

                   

Abb. 5: Inkreis

4.4     Radius √2

Der Radius √2 ist für das Quadrat der Umkreisradius. Für die anderen regelmäßigen n-Ecke gilt dies nicht. Für den Radius √2 erhalten wir aber durchgehend  v = 1, also Flächengleichheit (Abb. 6).

           

Abb. 6: Radius √2

5     Paritätsunterschied

Für gerades n kann es zu Überlappungen von rechtwinkligen Dreiecken kommen, für ungerades n nicht (Abb. 7 für n = 6 und n = 7).

                   

Abb. 7: Gerade / ungerade

 

Weblinks

Hans Walser: Windrädchen

https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/W/Windraedchen/Windraedchen.html

Hans Walser: Windrädchen-Parkett

https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/W/Windraedchen-Parkett/Windraedchen-Parkett.html