Hans Walser, [20260934]
Invarianter Schwerpunkt
Ähnliche gleichschenklige Dreiecke im allgemeinen Dreieck führen zu einem Invarianten Schwerpunkt.
Den Seiten eines allgemeinen Dreiecks setzen wir ähnliche gleichschenklige Dreiecke an (grün in Abb. 1).

Abb. 1: Ähnliche gleichschenklige Dreiecke
Die Spitzen dieser Dreiecke verbinden wir zu einem weiteren Dreieck (rot in Abb. 2) und zeichnen dessen Schwerpunkt.

Abb. 2: Rotes Dreieck mit Schwerpunkt
Nun variieren wir den Basiswinkel der grünen gleichschenkligen Dreiecke (Abb. 3).

Abb. 3: Variation des Basiswinkels
Der Schwerpunkt des roten Dreiecks bleibt invariant.
Wir arbeiten mit dem Parameter t und definieren damit den komplexen Faktor f = 1 + t*i mit i^2 = –1.
Wir arbeiten in der komplexen Ebene ℂ mit den Bezeichnungen der Abbildung 4.

Abb. 4: Bezeichnungen
Es ist:
A1 = B + f*(C – B)/2
B1 = C + f*(A – C)/2
C1 = A + f*(B – A)/2
Der Parameter t ist der Tangens des Basiswinkels der gleichschenkligen Dreiecke.
Für den Schwerpunkt S1 des roten Dreiecks erhalten wir:
S1 = 1/3*(A1 + B1 + C1)
S1 = 1/3*(A + B + C) + 1/3*f*((C – B) + (A – C) + (B – A))/2
Die zweite Klammer gibt null. Daher ist:
S1 = 1/3*(A + B + C)
Dies ist unabhängig vom Parameter t. S1 ist invariant. S1 ist auch der Schwerpunkt des ursprünglichen Dreiecks ABC.
Es gibt zwei Sonderfälle, in denen das rote Dreieck flachgedrückt ist (Abb. 5). Die beiden flachgedrückten Lösungen stehen senkrecht aufeinander (numerisch überprüft).

Abb. 5: Sonderfälle
Weblink
Hans Walser: Invarianter Schwerpunkt
https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/I/Invarianter_Schwerpunkt/Invarianter_Schwerpunkt.htm
Hans Walser: Invarianter Schwerpunkt
https://walser-h-m.ch/hans/Miniaturen/I/Invarianter_Schwerpunkt2/Invarianter_Schwerpunkt2.html