Hans Walser, [20260609]
Würfelfraktal
Einem Würfel setzen wir übereck vier Würfel halber Kantenlänge an und zwar so, dass die Kontaktecken einen regelmäßigen Tetraeder bilden (Abb. 1).

Abb. 1: Erster Schritt
An die angesetzten Würfel setzen wir wiederum je vier Würfel an. Deren Kantenlänge ist noch ein Viertel der Kantenlänge des Startwürfels. Die Kontaktecken sollen wiederum je einen regelmäßigen Tetraeder bilden, aber von den Kontaktecken des ersten Schrittes verschieden sein (Abb. 2).

Abb. 2: Zweiter Schritt
Die Abbildung 3 zeigt weitere Schritte. Es werden insgesamt 7 Schritte gezeigt.

Abb. 3: Die ersten sieben Schritte, hin und zurück
In der Abbildung 4 wird die Figur mit den ersten fünf Schritten rotiert. Der Umriss der Figur ist ein regelmäßiger Tetraeder.

Abb. 4: Rotation
Die Figur ist das Sierpiński-Tetraeder (3d-Version des Sierpiński-Dreiecks), wobei in jedes ausgesparte Oktaeder ein dualer Würfel eingepasst ist. Das Merkwürdige dabei ist, dass man die Würfel nicht wegnehmen kann, weil sonst die ganze Figur verschwindet.
Die Abbildung 5 zeigt die ersten sechs Schritte in der Sicht von vorne (bezogen auf die Vorderfläche des Startwürfels).

Abb. 5: Sicht von vorne
Die Abbildung 6 zeigt die ersten sechs Schritte in der Sicht über eine Kante des Startwürfels.

Abb. 6: Sicht über eine Kante
Die Abbildung 7 zeigt die ersten sechs Schritte in der Sicht längs einer Raumdiagonalen des Startwürfels.

Abb. 7: Sicht über eine Ecke
In der Abbildung 8 sind die Umkugeln der Würfel gezeichnet.

Abb. 8: Umkugeln der Würfel
Weblinks
Hans Walser: Würfelfraktal
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